NARM-Intensive

2026 biete ich folgende mehrtägige vertiefende Weiterbildungen für NARM-Lernende und -Praktizierende an:

»Unterscheidung und Überschneidung von Schock- und Entwicklungstrauma«

Wenn in Klient*innen ein (alter) Schockzustand aktiviert wird, dissoziieren sie, sie frieren ein, werden sprachlos, die höheren Hirnfunktionen fahren herunter. Mit explorierenden Fragen kommt man nicht mehr weiter. Was dann? // In dieser Vertiefung geht es darum zu verstehen, was in diesem Moment im Organismus der Klient*innen passiert und warum sie so reagieren // warum Therapeut*innen dann anders vorgehen müssen als bei der Begleitung von Entwicklungstrauma // und vor allem wie? // Dazu muss man Schocktrauma erkennen können, den Unterschied zwischen sowie die Überschneidungen von Schock- und Entwicklungstrauma verstehen // und nicht zuletzt Kernprinzipien der Begleitung von Schocktrauma verinnerlichen. 

An diesen 3 Tagen stelle ich einige Interventionen vor, die einfach in NARM integriert werden können und biete die Möglichkeit, diese mit der Unterstützung von Assistent*innen in Kleingruppen zu üben.

!!! Dies ist keine Ausbildung, um primär als Schocktraumatherapeut*in begleiten zu lernen, sondern eine Einführung in wesentliche Grundprinzipien, mit deren Hilfe man im Rahmen von Entwicklungstrauma weiterkommt // Voraussetzung: Grundausbildung in emotionaler Begleitung von Menschen (Gesprächsführung) // 2 Jahre Berufserfahrung // Mindestens 2 Blöcke NARM.

Donnerstag, 16., Freitag, 17. und Samstag, 18. April 2026, je 10 – 13h und 15 – 18h (Samstag, 17h) // Online über Zoom // Honorar: 450 €uro // Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen // Anmeldeschluss: 30. März 2026 // Um deinen Platz zu sichern, zahle bitte 100 € in mein Konto ein // Teilnahmebedingungen

»Herzenszustände: Das Herz von und in NARM«

„Du suchst nach der Tür zu deinem Herzen? // Ein offenes Herz hat keine Tür // nur Mauern aus Angst // die es nie gegeben hat.“ /// (frei nach Rumi)

Es ist eine weit verbreitete Annahme, dass wir unser Herz schützen müssen. Damit wir nicht verletzt werden können. Damit unsere Liebe keinen Schaden nimmt. Damit unser Mitgefühl nicht missbraucht wird. Aufgrund dieser Annahme entwickeln wir allerlei Strategien. Zum Beispiel vermeiden wir, uns verletzlich zu zeigen. Wir sagen unseren Liebsten nicht, wie wichtig sie uns sind. Wir geben unsere Klarheit und Durchsetzungskraft auf.

Was aber, wenn es anders herum ist? Wenn unser Herz es ist, das uns schützt?

Herzensqualitäten werden oft reduziert auf Verletzlichkeit, Mitgefühl und Liebe. Dabei wird übersehen, dass auch der Mut mit unserem Herzen zu tun hat. Liebe ist keineswegs ein passiver oder empfangender Erlebniszustand ist. Liebe ist eine Kraft, die abgrenzt, Klarheit schafft und – natürlich – Mitgefühl mit uns selbst hat. Letzteres ist Voraussetzung dafür, dass wir uns nicht überarbeiten, und dass wir für unsere Bedürfnisse und Grenzen einstehen. Nicht zuletzt ermöglicht unser Herz den Zugang zu höheren Bewusstseinzuständen, die von manchen als spirituell bezeichnet werden.

In diesem NARM Intensive werden wir unser Herz besser kennen lernen sowie die Zustände erfahrbar machen, in die wir gelangen können, wenn wir mit unserem Herzen verbunden bleiben. 

Zentrale Fragen // Welche Herzqualitäten sind im Entwicklungsprozess eingeschlossen – jenseits von Liebe und Verletzlichkeit? // Was bedeutet »gebrochenes Herz« im Kontext von Entwicklungstrauma? // Wie zeigt sich ein verschlossenes Herz im therapeutischen Kontext? // Wie lassen sich Herzensthemen auf die Funktionen der 4 Säulen übersetzen? // Wie umgehen mit spirituellen Erfahrungen, die in diesem Zusammenhang auftauchen?

Elemente // Das Seminar ist ein tiefgehender Erfahrungs- und Integrationsraum, bestehend aus // theoretischen Impulsen zur NARM-Perspektive // Selbsterfahrung in Einzel-, Dyaden- und Gruppensettings // Live-Demonstrationen // Austausch // Fragen und Antworten sowie Supervision.

Leitung // Stephan Konrad Niederwieser sowie ein Lehrteam aus erfahrenen NARM-Assistent*innen. Stephan ist NARM-Lehrer. In den letzten vier Jahren hat er zusammen mit Dr. Laurence Heller das Buch »Wer wir wirklich sind – jenseits von Scham und Selbstablehnung« geschrieben. Es wird im Frühjahr auf Deutsch, Englisch und Rumänisch erscheinen // Hier interviewt Henrietta Schermall Stephan zum Thema »Herzensangelegenheiten«.

Wo // Mitten im schönen Berlin-Schöneberg, direkt an der U7, Haltestelle »Eisenacher Straße«, umgeben von Boutiquen, Restaurants mit Speisen aus verschiedenen Teilen der Erde, den besten Berliner Cafés und jeder Menge günstiger Airbnbs.

Wann // Montag, 29. Juni, 10h bis Freitag, 3. Juli 2026, 14h

Honorar // 700 – 900 € (nach eigenen Möglichkeiten) // Das Seminar ist aktuell ausgebucht, aber es gibt eine Warteliste für Nachrücker.

Für wen // Dieses Seminar richtet sich ausschließlich an NARM-Praktizierende, die ihre Arbeit über die entwicklungsdynamische und identitätsorientierte Ebene in eine herzbezogene vertiefen möchten // Teilnahmebedingungen

»Scham und Selbstablehnung 2.0«

Mit der Veröffentlichung von »Wer wir wirklich sind – jenseits von Scham und Selbstablehnung« biete ich einen vertiefenden Einblick in die Begleitung von Menschen, die sich selbst beschämen oder ablehnen. In diesen 5 Einheiten à 3 Stunden gibt es Theorie, Demo, Active coaching, Kleingruppen, Zeit für Fragen und Fallbesprechungen // Freitag, 25.9.26, 15-18h, Samstag und Sonntag, je 10-13h und 15-18h., Honorar 375 €uro // Teilnahmebedingungen