über mich

Ich arbeite seit über drei Jahrzehnten als Traumatherapeut mit Praxis in Berlin und online weltweit. Der Antrieb meiner Begleitung besteht aus Neugier. Auf welche Weise mussten Menschen früh lernen, sich an Beziehungen anzupassen? Und auf welche Weise verzerrt diese Anpassung die Vorstellung dessen, wer sie sind? Und auf welche Weise beeinflusst dies wiederum ihr Erleben heute? In Beziehungen, im Beruf, in der Welt als Ganzes. Ich spreche hier von den Folgen von Entwicklungstrauma, die sich im Erwachsenenleben in Form von chronischer Scham und Schuld zeigen, die zu Anspannungen und Erschöpfung führen und Menschen im Weg stehen, ihr Leben zu genießen.

Ich komme dabei von einem Ort, der Menschen nicht auf Symptome reduziert. Ich verstehe Leiden als Ergebnis intelligenter Anpassungen an frühe, nicht förderliche Bedingungen. Deshalb konzentriere ich mich nicht auf Diagnosen oder Vorschläge sich selbst zu optimieren, sondern um das Ergründen innerer Dynamiken. Denn wir können nur ändern, was wir erleben, wenn wir erkennen, warum wir erleben, was wir erleben. »Ergründen« steht hier nicht für das Erfassen kognitiver Zusammenhänge, sondern für ein im Hier und Jetzt und im Körper verankertes Erfassen der eigenen Erfahrungen.

Mein fachlicher Hintergrund

Ich arbeite schwerpunktmäßig mit dem NeuroAffective Relational Model (NARM), einem bindungs- und ressourcenorientierten Ansatz der Traumatherapie. NARM richtet den Fokus nicht auf Pathologie oder Retraumatisierung, sondern auf das Hier und Jetzt und die Wiederherstellung innerer Wahlfreiheit.

Ich bin NARM Lehrer, Supporting Trainer, Master Practitioner, Lehrtherapeut und Lehrsupervisor im internationalen NARM-Ausbildungsprogramm. Gemeinsam mit dem Begründer und Entwickler von NARM, Dr. Laurence Heller, habe ich ein Buch über chronische Scham und Selbstablehnung verfasst, das im Frühjahr erscheint: »Wer wir wirklich sind – jenseits von Scham und Selbstablehnung.«

So arbeite ich

In meiner therapeutischen Begleitung geht es nicht darum, alte Wunden erneut zu durchleben oder unvollständig gebliebene Gefühle kathartisch auszuagieren. Stattdessen erkunden wir, aus welchen inneren (unbewussten) Dynamiken sich die heutigen Symptome nähren und ob und in wieweit diese Anpassungen heute noch sinnvoll sind.

Ich gehe davon aus, dass

  • jeder Mensch innere Ressourcen hat
  • Veränderung möglich ist, wenn innere Prozesse bewusst werden,
  • Heilung weniger ein Lernen als ein Verlernen hinderlicher Muster ist.

Mehr dazu finden Sie auf der Seite Wie ich arbeite. Informationen zu Einzelbegleitung, Supervision und Seminaren finden Sie in den entsprechenden Bereichen.