Stephan Konrad Niederwieser

Ich bin 1962 als neuntes Kind meiner Mutter geboren. Sie war spirituelle Lehrerin, mein Vater Diplomingenieur. Damit vereine ich die Gene zweier Menschen in mir, deren Weltanschauungen unterschiedlicher nicht sein könnten. 

Obwohl ich glaubte, alles mögliche werden zu wollen (Kapitän auf Hoher See, IT-Programmierer, Schauspieler), kreiste meine Neugier immer um den Menschen und wie er in seiner Welt zurechtkommt. Diese Neugier habe ich auf verschiedene Weise gestillt – als Therapeut in eigener Praxis sowie aus Autor und Schriftsteller. Immer wieder versuchte ich, diese beiden Berufungen miteinander zu vereinen. Schon Ende des letzten Jahrtausends entstand so eine Reihe von Selbsthilferatgebern über alternatives Heilen mit Schwarzkümmel, Rizinus oder Manuka. Oder über: »Die heilende Kraft der Tiere«, »Heilungsgeheimnisse der Naturvölker«, »Das Chakra-Erlebnisbuch«

Neben meiner Tätigkeit in der Praxis entstehen weitere Bücher. Aktuell: »Das Trauma von der Seele schreiben«. »Nie mehr schämen – Wie wir uns von lähmenden Gefühlen befreien« erscheint im März 2019.

Therapeutische Ausbildung

Seit dem Erhard-Seminar-Training (EST) 1982 bin ich an der Arbeit mit der menschlichen Psyche interessiert. Es folgten viele Jahre intensiver Selbsterfahrung.

Heilpraktiker

Die Erlaubnis zu heilen habe ich 1989 am Gesundheitsamt München erworben. 

Heilpraktische Methoden

Klassische Homöopathie, Bachblüten, Aromatherapie, Tibetische Medizin, Ernährung …

Körpertherapeutische Methoden

Polarity, Fußreflexzonenmassage und Shiatsu habe ich gelernt. Am eigenen Leib erfahren habe ich: Rolfing, Träger, Craniosakrale Therapie, (biodynamische) Osteopathie und Feldenkrais. Kum Nye, Tai Chi und Qi Gong habe ich praktiziert. Seit Jahren übe ich regelmäßig Yoga aus, und ich genieße die Erforschung meiner Bewegungen durch Feldenkrais.

Energetische Techniken

Neben Polarity habe ich den 3. Grad der Reiki-Einweihungen erhalten.

Meditation

TM (Transzendentale Meditation) war mein Einstieg, Nyingma- und Kagyü-Buddhismus mitsamt zahlreicher Einweihungen und Phowa (Sterbemeditation) folgten. Aktuell beschäftige ich mich mit dem Inquiry aus der Ridhwan-Tradition.

Psychotherapie

Hakomi war meine erste Ausbildung, eine tiefenpsychologische erfahrungsorientierte Körperpsychotherapie, die auf Achtsamkeit und Gewaltfreiheit basiert.

Aufstellungen

Meine ersten Aufstellungserfahrungen gehen in die 90er Jahre zurück. Wirklich auf den Geschmack gekommen bin ich durch Olaf Jacobsen und sein Freies Aufstellen. Ich habe Bert Hellinger erlebt, mich dem LIP von Wilfried Nelles unterzogen und an Seminaren bei Albrecht Mahr teilgenommen. Bei Franz Ruppert habe ich eine Fortbildung absolviert und mehr als 600 Stunden in seiner Praxis hospitiert. In Supervisionsgruppen habe ich eine Vielzahl weiterer Einsatzmöglichkeiten der Methoden »Aufstellungen« kennen gelernt und genutzt.

Traumatherapie

Psychotrauma beschäftigt mich seit dem Jahr 2000. Fortbildungen in NARM und Somatic Experiencing haben mir verdeutlicht, wie wesentlich es ist, das Nervensystem in die Behandlung einzubeziehen: um Übererregung und Dissoziation zu vermeiden sowie Co-Regulation zu ermöglichen. Deshalb habe ich mich intensiv mit der Polyvagaltheorie von Stephen Porges vertraut gemacht und eine Fortbildung bei Bonnie Badenoch in Interpersoneller Neurobiologie absolviert.

Ich assistiere Dr. Laurence Heller in der aktuellen Fortbildung von NARM in ZIST und nehme an seiner Meisterklasse, »The Edge of Experience« teil.

Ich nehme an den Kongressen von K.-H.Brisch und Michaela Huber teil sowie am Next-Level-Practioner-Program des NICABM-Instituts, in dem sich erfahrene Kliniker wöchentlich zu Themen wie Scham, Wut und Angst miteinander austauschen. Mit dabei Bessel van der Kolk, Peter Levine, Dan Siegel, Pat Ogden, Ellyn Bader, Stan Tatkin und viele andere.

»Safe and Sound Protocol«

Ich bin zertifiziert, das Safe and Sound Protocol anzuwenden und biete es in meiner Praxis als Zusatzangebot an. 

Fortlaufende Weiterbildungen

www.pesi.com, www.nicabm.com, www.soundstrue.com …

Sterbebegleitung

Ich habe eine Ausbildung als Sterbebegleiter am Hospiz Schöneberg abgeschlossen. 

Selbsterfahrung und Supervision

Um der Gefahr vorzubeugen, aufgrund »blinder Flecken« Menschen in ihrer Entwicklung zu behindern, lasse ich mich regelmäßig supervidieren und genieße Selbsterfahrung in den Methoden, die ich auch in meiner Praxis anbiete.