Wie stehe ich in Beziehung zu …?

So werden Sie wieder eins mit sich

»Aufstellungen« oder »etwas aufstellen« ist eine Methode. Diese kann man auf sehr unterschiedliche Art und Weise nutzen. Man kann Dynamiken in Gruppen sichtbar machen, zum Beispiel in Familien, Vereinen oder großen Aktienunternehmen. Und man kann Aufstellungen nutzen, um innerpsychische Dynamiken zu erforschen. In welcher Beziehung stehe ich zu bestimmten Anteilen von mir selbst? In welcher Beziehung stehe ich zu Liebe, zu Geld, zu meiner Sexualität, meinem Körper, meiner Identität?

Aufstellungen zeigen immer etwas. Das Ergebnis hängt weniger vom Ablauf oder vom Format der Aufstellung ab als vielmehr von der Theorie, auf deren Basis die sichtbar gewordene Dynamik interpretiert wird. 

Psychotherapeutisch begleitete Aufstellungen

»Essenz-Aufstellungen« ermöglichen einen Bewusstwerdungsprozess. Damit sich der Aufstellende bewusst werden kann, spiegle ich ihm die autonomen Reaktionen seines Organismus. Dazu gehören Mikrobewegungugen in seiner Haltung und seinem Gesicht, Veränderungen seines Atemmusters, seiner Gesichtsfarbe, seiner Ausstrahlung und Veränderungen in der Dynamik zwischen den aufgestellten Anteilen. Indem ich den Raum dafür öffne und halte, dass der Aufstellende mit seinem Erleben in Kontakt kommt und es benennt, öffnet sich das Tor zu Transformation. 

Essenz-Aufstellungen

»Essenz-Aufstellungen« ermöglichen, dass Menschen mit dem in Kontakt kommen, der sie sind hinter all den Rollen und Selbstbildern, die sie von sich haben. Und sie können erkennen, mit Hilfe welchen Strategien sie sich davon abhalten, der zu sein, der sie sind. Gelangen wir dorthin, kommen wir mit unseren tatsächlichen Ressourcen in Kontakt. Wer von dort aus, aus diesem Raum jenseits der Strategien das eigene Leben betrachtet, entdeckt die eigene Selbstwirksamkeit. Das Nervensystem kann sich entspannen. Und der Aufstellende kann sich aus schädlichen Identifikation lösen.