Davon gehe ich aus …

Einheit = Körper, Gedanken, Gefühle, Immunsystem, Hormonsystem …
  • dass jedes von uns empfundene Problem eine Ursache hat.
  • dass die Ursachen, die wir heute erleben, nicht die Erfahrungen sind, die wir gemacht haben, sondern die Überzeugungen, die wir daraus mitgenommen haben (unsere Selbst- und Weltbilder).
  • dass wir diese Kernüberzeugungen identifizieren können, indem wir die automatisierten Reaktionen unseres Organismus beobachten und verstehen lernen. 
  • dass diese Überzeugungen hinterfragt werden können und durch bessere, wirksamere, an unsere aktuelle Lebenssituation passendere ersetzt werden können.
  • dass Veränderung möglich ist –

und damit ein besseres Leben.

 

Weitere Gedanken zu Therapie

Menschen sind komplexe Wesen. Einfache Lösungen und einfache Methoden greifen in der Regel zu kurz.

Ressourcen sind unser ungehobener Schatz. Oft findet man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Hat man im Außen niemanden, der einen auf die sichtbar werdenden Quellen der eigenen Kraft, Kreativität, Neugier und Intelligenz hinweist, übersieht man sie leicht.

Selbstregulation können wir nicht lernen wie eine kognitive Fähigkeit. Unser Organismus ist fähig, sich selbst zu regulieren. Man muss nur aufhören, ihn daran zu hindern.

Neugier und Offenheit sind die beste Haltung für Selbsterforschung.

Resonanz: Wenn wir uns von einem anderen gefühlt fühlen, hat diese Verbindung tiefgreifende transformative Auswirkung auf beide Beteiligten.

Regression kann interessant sein, um Zugang zu früheren Vorgängen zu gewinnen. Integration ist aber nur im Erwachsenenbewusstsein, d.h. im Hier und Heute möglich.

Konfrontation und andere Formen der Gewalt führen nur dazu, Widerstände zu nähren.

Geschmähte Gefühle. Angst, Scham und Wut, selbst Hass werden nicht selten auch als „negative“ Gefühle disqualifiziert, als wäre etwa an ihnen falsch. Als wäre es falsch, sie zu haben. Dabei gehören sie zu unserem Erfahrungsspektrum genauso dazu wie alle anderen Gefühle. Zudem bergen sie in der Regel den Schlüssel zu uns selbst. Man muss sich ihnen nur zuwenden. Dafür braucht es feinfühlige Begleitung, Halt und Mut.

(Selbst-)Mitgefühl: „Der augenblickliche Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse erlaubt uns die begründete Aussage, dass Güte und Mitgefühl für das Gehirn sind, was der Atem für das Leben ist.“ Dan Siegel: „Der Achtsame Therapeut“, 2012.