Den eigenen Energiehaushalt regulieren

Entdecken Sie Ihre sieben Chakren, um das eigenen Wohlbefinden zu verbessern. Das Chakra-Erlebnisbuch lädt Sie ein, durch Phantasiereisen, schöpferisches Training, kreatives Tanzen und viele andere Übungen mehr den Energiefluss in Ihren Chakren auszugleichen, hemmende Blockaden zu lösen und Kraft, Lebensfreude und Ausgeglichenheit zu gewinnen.

Und das finden Sie in diesem Buch:

  • Chakren-Kunde: Die sieben Chakren und ihr Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden
  • Energie-TÜV: Spüren Sie Blockanden in Ihrem Energiesystems auf und gewinnen Sie Erkenntnisse über sich selbst
  • Praxisteil: 80 (!) leicht erlernbare Übungen, um die Chakren zu aktivieren und mehr Lebensfreude zu erfahren
  • PLUS: Wie Sie sich vor Störungen in den Chakren schützen

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Leseprobe

Das Chakra-Erlebnisbuch

80 Übungen, um den eigenen Energiehaushalt zu regulieren

Das Chakren-System basiert auf einer jahrhundertealten Lehre. Der Zustand der sieben Energiezentren entlang der Körpermitte bestimmt unsere zentralen Lebensfunktionen und unseren Gefühlshaushalt. Sie sind wesentlich für Qualität unseres Lebens verantwortlich. Dieses Buch lehrt Sie, auf diese Chakren Einfluss zu nehmen und so Ihr Leben aktiv zu gestalten. Wenn Ihnen dies gelingt, werden Sie in Zukunft stärker agieren statt zu reagieren, und es wird Ihnen leichter fallen, Entscheidungen zu treffen. Automatisiertes Verhalten weicht kreativem, intuitivem Handeln. Sie werden zunehmend ausgeglichener, Phasen der körperlichen, emotionalen und psychischen Stabilität halten länger an. Ängste nehmen ab, Sie fühlen sich sicherer und freier, die Verbindung zu anderen Menschen wird offener und intensiver.

Sehr oft werden Körper- oder Atemübungen empfohlen, die den jeweiligen Körperbereich um das Chakra herum entspannen oder aber Visualisierungen und andere Techniken, die mittels Kristallen, Düften oder Musik direkt auf die Chakren einwirken. Unsere Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass sich die Energiezentren bald wieder verschließen oder blockiert bleiben, behebt man nicht die Ursachen dieser Störungen. Daher finden Sie in unserem Buch neben Körper- und Atemübungen, Visualisationen und Techniken zur Energieübertragung noch eine ganze Reihe von Übungen zur Selbsterfahrung und Selbsterforschung. Denn sobald die Ursachen der Störungen behoben sind, werden sich die Chakren ganz von selbst öffnen.

In diesem Buch stellen wir Ihnen ganz unterschiedliche Übungen und Tipps vor: Trance, Mantra-Meditation, Malen, Kommunikation, Massage, Traumarbeit, Mudras, Affirmationen und vieles andere mehr. Da wir das Prinzip jeder einzelnen Übung genau erklären, werden Sie innerhalb kürzester Zeit fähig sein, eigene zu entwickeln. So sind Sie bald nicht mehr allein von unseren Vorschlägen abhängig, sondern können selbst kreativ werden.

Am Ende eines jeden Übungskapitels finden Sie sogenannte «Quickies». Es sind «Notfall-Übungen», die Sie anwenden können, wenn das betreffende Chakra durch schlechte Nachrichten, ein bedrückendes Ereignis oder einen Unfall akut aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Natürlich können Sie die auch einfach zwischendurch praktizieren, zum Beispiel in Arbeitspausen oder unterwegs.

Um die Aufgaben und Funktionen der Chakren zu beschreiben, haben wir in diesem Buch neue Namen für sie eingeführt. Bilder aus dem Pflanzen- und Tierreich veranschaulichen menschliche Aspekte. Metaphern vermitteln komplexe Ideen besser, weil sie ohne logisch analytisches Denken Assoziationen hervorrufen.

Im Kapitel «Tanz der Balance» haben wir weitere Ideen ausgeführt, die Ihnen helfen, Ihr neu gewonnenes Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Sie finden dort Anregungen, wie Sie Ihre Intuition gebrauchen, den verlorenen Bezug zur Natur wieder herstellen und eine positive Lebenseinstellung gewinnen können.

Unser Energie-TÜV zeigt Ihnen, inwieweit Ihre Chakren aus dem Gleichgewicht geraten sind und an welchem Sie zuerst arbeiten sollten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem Chakra-Erlebnisbuch.

 

Teil I: Energie als Grundlage des Lebens

Leben im Fluss

Wer nach Gesundheit, Glück und Lebensfreude strebt, setzt sich am besten damit auseinander, was all dem zugrunde liegt: Lebensenergie. Was sie ist, wozu wir sie brauchen und was sie bewirkt, erfahren Sie durch die folgende Übung:

  • Reiben Sie Ihre Hände eine Minute lang kräftig aneinander.
  • Halten Sie die Handflächen in einem Abstand von drei bis fünf Zentimetern einander zugewendet.
  • Entspannen Sie sich, besonders Ihre Arme.
  • Spüren Sie nun in diesen Abstand hinein. Was nehmen Sie in den Handflächen wahr? Fühlen Sie ein Prickeln? Verändert sich die Temperatur der Haut? Vibrieren die Hände oder werden sie rot?
  • Spielen Sie nun mit dem Abstand zwischen den Händen. Was verändert sich?

Was Sie hierbei wahrgenommen haben ist Lebensenergie. Unser Energiekörper, der sich aus Äther-, Mental- und Astralkörper zusammensetzt, wie auch unser sichtbarer Leib werden von Lebensenergie durchströmt und belebt. Ohne sie würde man ein Wesen als tot bezeichnen.

Unterschiedliche Energieströme durchlaufen unseren Körper. Das Herz wird durch elektrische Impulse gesteuert, Nervenreize werden auf diese Weise weitergeleitet, und auch das gesamte Gehirn ist auf einen ungestörten Energiefluss angewiesen. Selbst alle Reize, die von außen auf uns einwirken, sind letztlich Energie. Licht, Farbe, Schall und Düfte werden als elektrische Impulse an das Gehirn weitergeleitet, ebenso Druck und Wärme auf der Haut oder Schmerzreize.

Manchmal reagieren wir aber auch auf Dinge, die eigentlich gar nicht über die Sinne wahrgenommen werden können wie zum Beispiel Wetterwechsel, drohendes Unglück oder die Ankunft eines Freundes. Unser Erleben verändert sich an Orten, die energetisch besonders aufgeladen sind wie in Kirchen, heilige Grotten oder Steinkreisen – wir nehmen etwas wahr, das nicht in Worte zu fassen ist. Solche Informationen werden durch Energien übertragen. 

Namen der Energien

Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen haben sich zu verschiedensten Zeiten mit dieser Energie beschäftigt. Die Inder nennen sie Prana, Christus sprach von Licht. Die Indianer glauben an Manitou, Urvölker wie die Kahunas oder Te Maori gaben ihr den Namen Mana. Hippokrates bezeichnete diese Energie als vis medicatrix naturae (natürliche Lebenskraft), Paracelsus als Munia und die Alchemisten als Lebensfluidum.

Auch in der Neuzeit beschäftigen sich Forscher und Heiler aller Sparten mit dem Phänomen der Energie. Dr. Hahnemann, Begründer der Klassischen Homöopathie, bezeichnete sie als Dynamis. Freiherr von Reichenbach schrieb über das Odlicht, Franz Anton Messmer sprach über den Animalmagnetismus, Wilhelm Reich nannte sie Orgon und russische Forscher entdeckten das Bioplasma. Die im Naturheilbereich bekannteste Bezeichnung für die Lebensenergie ist das Qi (Chi) der chinesischen Heilkunde. Der östlichen Überzeugung nach besteht diese Energie aus den dualen Teilaspekten Yin und Yang. Diese folgen genau festgelegten Bahnen, sogenannten Meridianen. Energiefluss bzw. Blockaden beeinflussen die Funktionen der Organe. Ebenso werden die Gedanken und das Gemüt von ihr bestimmt, und umgekehrt.

Der Mensch, der nach Gesundheit, Glück und Lebensfreude strebt, sollte daher dafür sorgen, dass seine Energien frei fließen und er sich mit denen seiner Umwelt in Harmonie befindet. Disharmonien, Störungen und Staus führen zu Krankheiten. Behandlungsmethoden wie Akupunktur, Akupressur und Shiatsu basieren auf diesem Wissen. Die Lenkung der Energie ist die Grundlage von Healing Touch, Polarity und Reiki und vielen anderen Methoden.

Der Mensch ist fleischgewordene Biografie

Ist ein Mensch über längere Zeit einer bestimmten Energieströmung oder Erfahrung ausgesetzt, beeinflusst sie seinen Energiefluss dauerhaft und formt seinen Körper, seine Seele und seinen Geist. Daran sind innere (Gedanken und Gefühle) und äußerliche (Erziehung und Ernährung) Faktoren gleichermaßen beteiligt. Auf der anderen Seite bedeutet dies: Wenn wir lernen, Energie zu lenken, können wir sie kontrollieren. Dazu müssen wir verstehen, nach welchen Gesetzen sie funktioniert und auf welche Art und Weise wir dieses Wissen für uns anwendbar machen können.

Viele dieser Energieströme sind mittlerweile messbar. Die chinesische Medizin verfügt über ein ausgeklügeltes System der Pulsdiagnose. Chinesische Heilkundige benutzen dazu nicht nur den uns bekannten Puls, sondern noch elf weitere. Im Shiatsu stellt man den Energiezustand der Meridiane am Hara (Unterbauch) fest, in der Osteopathie über den Kopf. Inzwischen gibt es auch elektronische Geräte, mit denen diese Energieströme gemessen werden können. Dazu gehören das Elektrokardiogramm (EKG), das Elektroenzephalogramm (EEG) und Elektroakupunkturgeräte.

Formen von Energie

Nicht nur der Mensch besteht aus Energie, sondern auch alles andere. Einige Energieformen sind uns wohlbekannt wie Strom, Funk, Mikrowelle, Laser, Ultraschall, Radar, Sonnenstrahlung, Licht und Röntgenstrahlen. Wieder andere Energieformen sind nicht so offensichtlich erkennbar. Hierzu ein Beispiel: Auf der Straße nehmen wir den Radfahrer und den Baum, an dem er vorbeiradelt, als getrennte Entitäten wahr. Der eine bewegt sich, der andere steht still, abgesehen von den Blättern, die im Wind vielleicht ein wenig rascheln. Es scheint so, als bestünde keinerlei Beziehung zwischen Mensch und Pflanze. Würde man aber den Baum unter einem sehr starken Mikroskop betrachten, sähe man, dass selbst die abgestorbenen Rindenteile aus einer unendlichen Anzahl von Atomen bestehen, die darin äußerst lebendig herumschwirren. Genau genommen ist der Baum also doch in Bewegung – und mit Sicherheit würde man feststellen, dass die Schwingung seiner Atome auf den vorbeifahrenden Radler beeinflusst wird.

Nobelpreisträger Fritjof Capra hat sich in seinem Buch Das Tao der Physik eingehend mit diesem Thema beschäftigt. Er wies nach, dass es keine selbständigen, isolierten Materieklumpen gibt, sondern alles miteinander in Beziehung steht. Bereits Albert Einstein zeigte in seiner Relativitätstheorie die Gleichwertigkeit von Materie und Energie. Seine Theorie von der Energie-Masse-Äquivalenz, die er mit der berühmten Formel E = mc2 beschrieb, besagt, dass Materie und Energie letztlich nur unterschiedliche Betrachtungsweisen ein und derselben Sache sind. Wenn Sie zum Beispiel einen Zylinder zweidimensional abbilden, wird er von der Seite wie ein Rechteck erscheinen, von oben jedoch wie ein Kreis. Genauso ist die Unterscheidung von Materie oder Energie letztlich nur eine Frage der Perspektive.

Chakren als Filtersystem 

Da wir als Menschen solchen unterschiedlichen Energien ausgesetzt sind, brauchen wir ein System, um sie zu filtern. Genau diese Funktion erfüllen die Chakren.

Zusammenfassung

  • Die Grundlage allen Lebens ist Energie.
  • Unser physischer Körper und unsere Energiekörper werden von vielen unterschiedlichen Energien durchströmt.
  • Wir sind über Energie mit der Außenwelt verbunden.
  • Solange wir im großen Strom harmonisch mitfließen, sind wir gesund.
  • Blockaden erzeugen Krankheiten.
  • Energie formt unser Erleben.
  • Chakren sind Filter, mit denen wir aus dem großen Energiekreislauf auswählen.

Die Chakren

Bevor Sie nun das Wesentliche über die Lage der Chakren, ihre Entwicklung und deren Sinn erfahren, schlagen wir Ihnen vor, dieses Kapitel mit folgender Übung zu beginnen.

Übung

  • Legen Sie sich auf den Rücken, die Füße sind etwa hüftbreit voneinander entfernt, die Arme liegen entspannt neben dem Körper.
  • Schließen Sie die Augen und atmen Sie langsam und tief, bis Sie entspannt sind.
  • Wiederholen Sie nun die Übung aus dem vorhergehenden Kapitel: Reiben Sie die Hände eine Minute lang kräftig aneinander. Halten Sie die Handflächen in einem Abstand von drei bis fünf Zentimetern einander zugewandt, bis Sie wieder dieses prickelnd warme Gefühl wahrnehmen.
  • Halten Sie dann beide Hände etwa drei Zentimeter über dem Genitalbereich nebeneinander, wobei sich jeweils die Daumen und die Zeigefinger berühren.
  • Versuchen Sie, die Arme dabei entspannt auf dem Unterleib abzulegen.
  • Achten Sie auf die Empfindung in Ihren Händen bzw. unterhalb der Genitalien. Spüren Sie, wie sich langsam eine energetische Verbindung aufbaut.
  • Spielen Sie mit dem Abstand zum Körper. Was verändert sich dadurch?
  • Ziehen Sie die Hände nach oben, in Höhe des Beckens (etwa eine Handbreit über den Genitalien) und halten Sie die Hände wieder mit einem Abstand von drei Zentimetern über diesen Bereich. Dort spüren Sie die Kraft des Sakralchakras.
  • Das Nabelchakra befindet sich im Oberbauch, zwischen Rippenbogen und Nabel. An dieser Stelle legen Sie die rechte Hand so an die linke Hand, dass der kleine Finger der einen am Daumen der anderen anliegt.
  • Bewegen Sie die Hände ein wenig nach oben und unten und finden Sie die Stelle, an der die Energie am stärksten spürbar ist. Das ist das exakte Zentrum Ihres Nabelchakras.
  • Spüren Sie als nächstes die Kraft des Herzchakras. Es befindet sich etwa in der Höhe des Herzens, in der Mitte des Brustkorbs. Spüren Sie, dass sich die Qualität der Energie verändert?
  • Nehmen Sie sich Zeit. Je mehr Sie sich entspannen, desto leichter nehmen Sie diese feinstofflichen Energien wahr.
  • Das nächste Chakra befindet sich direkt über dem Kehlkopf. Drehen Sie die Hände nun so, dass die kleinen Finger aneinander liegen.
  • Die Energie des 6. Chakras, das in der Mitte der Stirn liegt, ist noch zarter und kühler. Legen Sie die Hände darüber und lassen Sie sich noch mehr Zeit, diese zu spüren.
  • Suchen Sie nun noch das Kronenchakra über dem Scheitel. Es befindet sich an der Stelle, wo die Verlängerung der Wirbelsäule aus dem Kopf austreten würde. Halten Sie die Hände darüber und spüren Sie die Kraft.

Wenn es Ihnen gelang, die Aufmerksamkeit in Ihren Körper zu richten, werden Sie bestimmt bemerkt haben, dass sich Ihr Erleben verändert hat. Wenn Sie die Übung wirklich langsam und aufmerksam ausgeführt haben, dürften Sie sich zu Beginn kraftvoll und geerdet gefühlt haben, danach leichter, unbeschwerter und von Frieden erfüllt.

Und hier können Sie das Buch bestellen: Das Chakra-Erlebnisbuch